Der Bestand zur Filmdokumentation „Eierschibbeln“ setzt sich aus einem Film, einem schriftlichen Kommentar sowie 17 Farbdias und 19 Schwarzweißaufnahmen zusammen.
Mädchen und Jungen beim Eierschibbeln, Waldbröl-Bladersbach 1980.
Foto: Konrad Grunsky/Landschaftsverband Rheinland, Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Amt für rheinische Landeskunde drehte den 11 Minuten langen Farbfilm am Ostermontag 1980 in Bladersbach im Oberbergischen Land. Im Film lassen Kinder ihre Ostereier eine abschüssige Bahn herabrollen, um durch das Treffen anderer Eier kleine Geldbeträge oder weitere Eier zu gewinnen.
Ein Mädchen lässt ihr Ei rollen, Waldbröl-Bladersbach 1980.
Foto: Konrad Grunsky/Landschaftsverband Rheinland, Rechte vorbehalten - freier Zugang
Im Archiv des Alltags ist der Film neben dem Original auf 16mm-Rolle auch auf Betacam-Kassette und als DVD archiviert. Alle Fotoaufnahmen, die parallel zu den Dreharbeiten entstanden, sind digitalisiert, für das Portal wurde eine Auswahl von 19 Schwarzweißaufnahmen bearbeitet und veröffentlicht.
Der Film ist Teil der Reihe „Brauch im Rheinland“, die religiöse und weltliche Bräuche und Rituale dokumentiert. Historische Ausprägungen und Handlungsabläufe werden dabei ebenso beleuchtet, wie deren aktuelle Bedeutung für die Ausübenden und neu entstandene Bräuche.