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Quelle-Fertighaus

Quellehaus

Zur Sammlung gehört ein Fertighaus, wie es das Unternehmen Quelle Mitte der 1960er Jahre in seinen Versandhauskatalogen anbot. Das nur teilweise erhaltene Originalinventar wurde mit zeittypischen Objekten ergänzt und spiegelt zusammen mit der Architektur eine damals äußerst moderne Wohnform wider, die bis in die 1970er Jahre typisch war.

Das Quelle-Fertighaus in der Baugruppe Marktplatz Rheinland am Tag der Eröffnung im LVR-Freilichtmuseum Kommern, 13.08.2015
Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Der Be­stand Quel­le-Fer­tig­haus be­steht aus ei­nem 2014 in das LVR-Frei­licht­mu­se­um Kom­mern trans­lo­zier­ten Fer­tig­haus aus Stom­meler­busch und den dort aus­ge­stell­ten Mö­beln so­wie Wohn­rau­mac­ces­soires. Zum In­ven­tar des Hau­ses, das un­ge­fähr 100 Ob­jek­te zählt, die ei­nen Zeit­raum von Mit­te der 1960er bis in die frü­hen 1970er Jah­re re­prä­sen­tie­ren, ge­hö­ren kom­plett mö­blier­te Wohn­räu­me. Das Quel­le-Fer­tig­haus ver­fügt u. a. über ein Wohn­zim­mer mit Couch­gar­ni­tur, Fern­se­her und De­si­gner-Plat­ten­spie­ler, ein Spei­se­zim­mer mit Tisch, Stüh­len und An­rich­te, ei­ne Kü­che mit Herd und Ein­bau­schrän­ken, ein Schlaf­zim­mer mit Dop­pel­bett und Wand­schrank, ein Kin­der­zim­mer mit Bett, Tisch und Stuhl, ein Ba­de­zim­mer, ei­ne Toi­let­te und ei­ne un­ter dem ei­gent­li­chen Haus be­find­li­che Ga­ra­ge.

Wohnzimmer im Quelle-Fertighaus. LVR-Freilichtmuseum Kommern, 10.09.2015
Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Die Ori­gi­nal­mö­bel aus Stom­meler­busch sind über­wie­gend nicht er­hal­ten ge­blie­ben. Nur De­cken­lam­pen, Tisch und Stüh­le aus dem Spei­se­zim­mer, ein­zel­ne Kü­chen­mö­bel und -ge­rä­te so­wie ei­ni­ge Ein­zel­mö­bel und Bil­der stam­men vom al­ten Stand­ort des Fer­tig­hau­ses. An­hand von Be­fra­gun­gen der Nach­bar­schaft und Be­kann­ten der ehe­ma­li­gen Bun­ga­lo­w­in­ha­ber wur­den die Ein­rich­tung und das Mo­bi­li­ar re­kon­stru­iert. Die aus­ge­stell­ten Mö­bel und wei­te­res In­te­ri­eur stam­men aus ver­gleich­ba­ren Haus­hal­ten.

Für das DFG-Pro­jekt wur­den 47 re­prä­sen­ta­ti­ve Ob­jek­te aus­ge­wählt.

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