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ObjektSturzbutterfass

Beschreibung: Sturzbutterfass mit Handantrieb und Elektromotor. Das Sturzbutterfass befindet sich in einem Holz-Eisen-Gestell, in dem es um die eigene Achse rotieren kann. Auf einer Außenseite des Gestells ist ein rot lackiertes Schwungrad aus Eisen mit einem gedrechseltem Griff montiert, mit dem das komplette Fass in Rotation versetzt werden kann. Auf einem Holzbrett am Fuße des Gestells ist nachträglich ein Elektromotor befestigt worden, mit dem man das Fass ebenfalls bewegen kann. Die Dauben des Fasses sind mit sechs Eisenbändern fixiert. Der Deckel ist mit vier Metallklemmen befestigt und hat eine über den gesamten Durchmesser verlaufende Handhabe.
Kontext: Beim Buttern wird der Rahm im Butterfass bearbeitet, bis die einzelnen Klümpchen sich zu einer Buttermasse verdichtet haben. Im Gegensatz zu feststehenden Butterfässern, die über ein rotierendes Flügelwerk im inneren des Fasses Butter herstellen, wird bei einem Sturzbutterfass das komplette Fass gedreht. Das Sturzbutterfass wurde um 1930 erworben und bis 1975 auf einem Hof im belgischen Homburg verwendet.
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