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ObjektStänder mit Fonduegabeln

Beschreibung: Fonduegabelset, bestehend aus sechs Fonduegabeln sowie einem Ständer mit rundem Standfuß. Die Gabeln bestehen jeweils aus Metall und verfügen über einen Holzgriff, an dessen oberen Ende jeweils ein einfarbiges Kunststoff-Knöpfchen eingelassen ist. Es gibt die Farben gelb, weiß, grün, blau, und schwarz. Bei der sechsten Gabel fehlt das Kunststoff-Knöpfchen. Die Gabeln können zur Aufbewahrung in eine durchlochte Holzscheibe gesteckt werden, die auf der Metallstange befestigt ist, die aus dem hölzernen Standfuß hervorgeht. Im Standfuß selber gibt es sechs runde Vertiefungen für die Gabelspitzen. Die Metallstange ragt über der durchlochten Holzscheibe noch weiter nach oben und endet, ungefähr auf der gleichen Höhe, wie die Gabelenden, in einem hölzernen Tragegriff. Ein Klebeetikett auf der Unterseite des Standfußes gibt Auskunft über den ehemaligen Kaufpreis, der 17,90 D-Mark betrug.
Kontext: Ein Fondue (aus frz. fondue „geschmolzen“) ist ursprünglich ein Gericht aus geschmolzenem Käse, das aus den Westalpen stammt. Mittlerweile ist der Begriff ein Gattungsbegriff für Gerichte, bei denen Nahrungsmittelstücke in erhitzte Flüssigkeiten, z.B. Brühe, Schokolade oder Fett, getunkt werden. Die bunten Kunststoff-Knöpfchen am oberen Ende des Holzgriffes der Fonduegabeln dienen zur Unterscheidung der Gabeln, wenn diese im Fondue-Topf stecken. Das Fonduegabelset gehörte zum Jugendzimmer der Stifterin, das sie sich komplett selbst einrichtete, als sie um 1960 mit etwa 19 Jahren von ihren Eltern in Lütjenburg bei Kiel nach Hamburg zog. Zum ursprünglichen Interieur gehörten zwei Sessel, eine Liege und ein dreieckiger Tisch. Das Jugendzimmer wurde über die Jahre erst ergänzt, dann erhalten und immer wieder ähnlich in neuen Wohnungen aufgebaut. Erst mit dem letzten Umzug 2015 schenkte die Stifterin es dem LVR-Freilichtmuseum Kommern.
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