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ObjektSekretär (Möbel)

Beschreibung: Der Sekretär steht vorne auf zwei Kugelfüßen, hinten auf zwei quaderförmigen Füßen. Der Korpus ist hochrechteckig in Rahmenbauweise gefertigt. Das Schrankunterteil besitzt zwei Türen in Rahmenbauweise, dahinter verbergen sich rechts und links je drei Schubladen. Im Mittelteil befinden sich hinter der ausklappbaren Schreibplatte ein offenes Fach und eine verschließbare Schublade. Das Schrankoberteil ist lose auf das Unterteil aufgesetzt. Hinter zwei Türen in Rahmenbauweise befinden sich zwei Einlegeböden. Alle Einlegeböden besitzen geklöppelte Zierborden. Alles zusammen eingefasst von Zierleisten mit Kanneluren, die in schneckenförmige Schnitzereien auslaufen. Über den Türen befindet sich das ausladende Kranzgesims mit Gekörne, an den vorderen Ecken mit gedrechselter Kugel aus Kirschholz. Die Deckplatte ist flach.
Kontext: Der Sekretär stammt aus der Hausbandweberei Thiemann in Wuppertal-Ronsdorf. Der Bandweber August Thiemann gründete die Bandweberei 1870. 1892 übernahm sein Sohn August junior, 1928 seine Enkelin Maria den Betrieb. 1970 gab Maria Thiemann die Bandweberei auf. 1987 erfolgte der Abbau des Gebäudes, ab 1990 der Wiederaufbau auf dem Gelände des Freilichtmuseums. Der Sekretär war ein Hochzeitsgeschenk von August Thiemann junior und seiner Frau Maria Thiemann, geb. Falkenrath.
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