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FotoDetailansicht Schnitzerei an einem Aufsatzschrank

Beschreibung: Florale Schnitzerei am Zwischenstück des unteren Teils eines Aufsatzschrankes aus dunklem Holz.
Kontext: Der Schrank aus Eichenholz stammt aus der Zeit um 1915. Er wurde ursprünglich als Wohnzimmerschrank zur Aufbewahrung von Porzellan und Essgeschirr genutzt. Aus dem Haushalt eines Ehepaares im Ortsteil Lich, das ihren Hof 1920 kaufte. Der Berichterstatter war gelernter Sägewerksarbeiter, 1977 jedoch als Verkaufsfahrer für eine Bäckerei tätig. Der Doppelort Lich-Steinstraß war der erste von vier Orten, die im Zuge der Erweiterung des Rheinischen Braunkohlereviers von der vollständigen Umsiedlung (zwischen 1981 und 1990) betroffen waren. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes im September 1977 dokumentierte eine Studierendengruppe im Auftrag des damaligen Amts für rheinische Landeskunde die dörflichen Wohn-, Sozial- und Arbeitsstrukturen. Lich-Steinstraß, 19. September 1977.
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