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ObjektDer Seidenbau in der Erzeugerschlacht

Beschreibung: Buch mit dem Titel "Der Seidenbau in der Erzeugerschlacht". Auf dem Titel die farbige Zeichnung einer lächelnden Frau mit Kopftuch und Schürze, die grüne Blätter in Holzfächern mit Seidenraupen verteilt. Das Inhaltsverzeichnet enthält folgende Kapitel: 1. Geleitwort; 2. Deutscher Seidenbau einst und Jetzt; 3. Die Maulbeere; 4. Die Düngung der Maulbeere; 5. Der Maulbeer-Seidenspinner; 6. Krankheiten der Seidenraupe; 7. Die Nachzucht; 8. Zuchtraum und Zuchtgeräte; 9. Die Desinfektion der Zuchträume und der Zuchtgeräte; 10. Die Aufzucht; 11. Seidenbau in den Schulen; 12. Eingliederung des Seidenbaues in den Kleintierhof; 13. Verschiedenes; 14. Anschriften der Landesbauernschaften und der Seidenbauberater; 15. Anschriften der Reichsfachsgruppe Seidenbauer e. V. und ihrer Landesfachgruppenvorsitzer. Das Buch stammt aus der NS-Zeit.
Kontext: Die "Kleintierzuchtbücherei" wurde vom Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter mit Unterstützung des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft herausgegeben. Die erste Erwähnung einer "Erzeugungsschlacht" findet sich schon 1930 in einem Beitrag Richard Walther Darrés im Völkischen Beobachter. Der Staatssekretär Herbert Backe im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft entwickelte ein gleichnamiges Programm zur Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion. Zusammen mit dem Reichslandwirtschaftsminister Darré verkündete Backe das Konzept der Erzeugungsschlacht auf dem Reichsbauerntag am 17. November 1934 in Goslar. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach größtmöglicher Autarkie in der Nahrungsmittelproduktion. Das Konzept wurde auch nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wieder aufgegriffen, beispielsweise in Backes 1940 erschienenem Buch "Die Erzeugungsschlacht im Kriege", das vom Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung herausgegeben wurde.
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