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ObjektAnsichtskarte

Beschreibung: Historische Ansichtskarte mit dem Schriftzug "Gruss aus Gummersbach" auf der Rückseite, sowie vier verschiedenen, gezeichneten und mehrfarbigen Ansichten des Ortes: Oben mittig eine Totalansicht von der "Luisenhütte", im Hintergrund grüne Hügel. Darunter rechts die Darstellung eines Krieger-Denkmals von 1870 mit der Flagge des Deutschen Kaiserreiches, darum Nadelbäume und mehrere Passanten. Links oben die "Sommerfrische Hermannsburg", ein großes Gebäude mit einem Windrad und einer Flagge des Deutschen Kaiserreiches auf dem Dach, darum Bäume. Links unten das Hotel "Köster" und das königliche Amtsgericht, zwei große Gebäude, dazwischen und davor eine Straße, auf der sich mehrere Passanten und Personen in einer Kutsche befinden. Die einzelnen Bilder sind durch Blumenranken bzw. goldene Rahmen abgegrenzt. Die Karte, die auf der rechten, unteren Ecke beschrieben wurde, lief im Oktober 1898. Die Adressseite trägt zwei Stempel: "Gummersbach" und "'St. Blasien", wohin die Postkarte geschickt wurde, sowie eine 5-Pfennig-Briefmarke der Reichspost. Als Datum ist der 11. bzw. 12. Oktober 1898 angegeben.
Kontext: Die Hermannsburg in Gummersbach wird noch heute als Waldrestaurant betrieben, allerdings nicht mehr unter der Bezeichnung "Sommerfrische". Außerdem findet auf der Wiese davor jedes Jahr das Vogelschießen des Gummersbacher Schützenvereins statt. 1912 wurden an dieser Stelle die ersten Freilichtspiele im Oberbergischen Kreis mit einer Aufführung von Schillers Wallenstein eröffnet. Das Hotel Köster ("in der Windbecke") war Mitte des 19. Jahrhunderts noch als Gasthof Heuser bekannt, es existierte noch in den 1910er Jahren, was danach mit dem Gebäude und dem Betrieb geschah ist unklar.
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