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Lernen und Forschen über Alltagskulturen im Rheinland

Über uns

Das Portal Alltagskulturen im Rheinland bietet Ihnen Informationen und Recherchemöglichkeiten zum Alltag im 20. Jahrhundert. Sammlungen und Bestände von drei LVR-Einrichtungen werden hier verfügbar gemacht. Erfahren Sie mehr über das Projekt und seine Hintergründe.

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Themen der Alltagskultur

Welche Bereiche der Alltagskultur bestimmten das 20. Jahrhundert? Wie wurde gewohnt? Was wurde gegessen? Wie sah die Arbeitswelt aus und wie eine Feier? Erfahren Sie mehr über die alltäglichen Dinge, die das Leben dieser Zeit ausmachten.

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Bestand & Recherche

Recherchieren Sie hier in den Quellenbeständen des Portals Alltagskulturen im Rheinland: Objekte, Fotos, Dokumente und Filme zum Wandel im 20. Jahrhundert.

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April 2026:

Hase + Ei = Osterfest!  Warum ist das eigentlich so?

Die Antwort ist bis heute nicht geklärt. Wahrscheinlich ist der Osterhase eine protestantische Erfindung des 17. Jahrhunderts. In einer Abhandlung von 1682 wird erstmals von einem Brauch berichtet, dass in lutherischen Regionen am Oberrhein, im Elsass, der Pfalz, Westfalen und angrenzenden Gebieten, ein "Oster-Hase" Eier zum Vergnügen eifrig suchender Kinder versteckte. Vermutlich (!) ist der Osterhase mit seinen Eiern eine Reaktion auf den katholischen Ritus des Eier-Weihens in Kirchen zu Ostern. In anderen Teilen Deutschlands kamen neben den Osterhasen später auch Hennen, Störche, Füchse und andere Tiere als österlicher Eierbringer hinzu. Der Siegeszug des Osterhasen verfestigte sich dann aber mit dem Aufkommen der Massen- und Süßwarenindustrie, die ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt auf Warenverpackungen, Osterkarten etc. mit dem eierbringenden Langohr warb.

 

Bild: Osterei aus Pappe, 1960er-Jahre, LVR-Freilichtmuseum Kommern (2008/444)

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