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FotoWohnhaus in einem Innenhof

Beschreibung: Weiß gekalktes, zweistöckiges Wohnhaus im hinteren Bereich einer Hofanlage. Zwischen Haustür und einem Fenster sind zwei Briefkästen in die Hauswand eingelassen. Die Fenster zieren Gardinen. Eine Fensteröffnung des ersten Stocks ist mit Glasbausteinen ausgefüllt. Auf dem Dach ist eine Fernsehantenne montiert. An das Gebäude schließt sich links im rechten Winkel ein einstöckiger Anbau an, der ebenfalls weiß verputzt ist. Links neben dem Haus sind weitere Gebäude angebaut. Auf dem mit Betonpaltten ausgelegten Hof stehen verschiedene Pflanzen in Blumenkübeln. Auf Höhe des ersten Stocks verläuft ein Stromkabel über den Hof.
Kontext: Das Anwesen im Ortsteil Lich bestand aus einer Schmiede, Ställen und einem Schuppen aus dem 19. Jahrhundert sowie einem Wohnhaus im Hof, das um 1900 gebaut wurde. Die Schmiede wurde 1960 abgerissen und an der Stelle ein Wohnhaus errichtet. Dort wohnte die Berichterstatterin mit ihren beiden Söhnen und der Schwester ihrer Mutter. Das hintere, ältere Wohnhaus war vermietet. Der Doppelort Lich-Steinstraß war der erste von vier Orten, die im Zuge der Erweiterung des Rheinischen Braunkohlereviers von der vollständigen Umsiedlung (zwischen 1981 und 1990) betroffen waren. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes im September 1977 dokumentierte eine Studierendengruppe im Auftrag des damaligen Amts für rheinische Landeskunde die dörflichen Wohn-, Sozial- und Arbeitsstrukturen. Lich-Steinstraß, 13. September 1977.
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