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ObjektWäschefestons

Beschreibung: Mustertafel mit sechs Wäschebändern. An ihren Webkanten besitzen die Bänder verschiedenartige Abschlüsse. Zwei Bänder besitzen zudem ein (stilisiertes) florales Motiv. Unter den Bändern findet sich der handschriftliche Vermerk "Wäschefestons".
Kontext: Wäschebänder dienten zur Verzierung von Bett- und Tischwäsche sowie für Kissenbezüge, Schürzen, Korsagen, Servietten, Taschentücher, Nachtwäsche etc., sie wurden und werden aber auch in die Kleidung eingenäht, z.B. mit eingesticktem/aufgedrucktem Firmennamen oder Namen des Besitzers eines Kleidungsstückes, oder als Aufhänger verwendet. Ebenso wie der "Barmer Bogen" bilden auch Festons (aus dem Französischen für "Girlande") Abschlussverzierungen an Textilien. Bei den auf Bandwebstühlen gewebten Festons handelt es sich um Nachahmungen der bekannten Stickfestons, die zum Schutz aber vor allem als Posament dienen.
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