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ObjektTaffet-Bänder

Beschreibung: Mustertafel mit drei einfachen Taffetbändern in Panamabindung aus versiegelter Baumwolle.
Kontext: Mit Taffet - heute kurz Taft genannt - bezeichnet man die älteste und einfachste Art der Gewebebindungen. Bei jedem Schusseintrag kommt die eine Hälfte der Kettfäden auf der Oberseite zu liegen, die andere Hälfte der Kettfäden wird vom Schussfadenüberdeckt. Dadurch entsteht ein auf beiden Seiten des Gewebes gleich aussehendes Schachbrettmuster, das die engste Verknüpfung von Kett- und Schussfäden darstellt. In der Bandweberei ist die Bezeichnung "Taffet" für diese Bindungsart allgemein gebräuchlich, unabhängig vom Material. In der Leinenweberei bezeichnet man sie als "Leinwandbindung". Eine Variante davon ist die sog. "Panamabindung". Im Unterschied zur Leinwandbindung werden in einem Fach nicht nur einzelne, sondern zwei oder auch mehrere jeweils parallel verlaufende Kett- und Schussfäden verwebt. Das Gewebe hat ein durch die Webart entstehendes Schachbrett- oder Würfelmuster. Die Mustertafel befindet sich in einem Ordner mit der Aufschrift "Gewerbliche Berufsschule / Mappe 1 / Taffetbänder (einfache)", der vermutlich zu Demonstrationszwecken der einzelnen Muster- und Farb- und Bindungsmöglichkeiten für die Weberlehrlinge angelegt wurde. Die Bänder bestehen wohl aus Baumwollgarn, das in sich selbst verdreht und mit einem Harz/Wachs/Wäschestärke behandelt wurde, damit die Bänder ihre Form behalten.
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