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ObjektSpekulatiusmodel

Beschreibung: Geschnitztes Spekulatiusmodel aus Holz mit dem Motiv eines Mannes mit großem Hut, der an Blumen riecht und eine Zeichenmappe unter dem Arm trägt. Darunter der Schriftzug "Maler Bock".
Kontext: Das Motiv und der Name "Maler Bock" bezieht sich auf ein so genanntes Kölner Original, den aus dem bürgerlichen Milieu stammenden Heinrich Peter Bock (1822–1878), der meist mit einer Mappe unter dem Arm zu sehen war, die Bilder und Zeichnungen von ihm enthalten sollte, die jedoch nie jemand zu Gesicht bekam. Als "Backmodel" werden Formen zum Ausformen von Kleingebäck bezeichnet. Diese können aus Metall, Holz, Keramik oder Stein hergestellt und reich verziert sein. Der Teig wird in die Form hinein gepresst und erhält auf diese Weise die gewünschte Ausformung. Seit dem 17. Jahrhundert wurden Holzmodel vor allem für Lebkuchen, Spekulatius, Anisgebäck (Springerle), Tragantmassen, Marzipan u. a. gebraucht. Spekulatius ist ein aus Belgien und den Niederlanden, aber auch dem Rheinland und Westfalen stammendes Gebäck aus Mürbeteig. Während der Spekulatius in Deutschland ein typisches Weihnachtsgebäck ist, wird er in den Niederlanden und in Belgien ganzjährig gegessen. Das Objekt wurde vom Vater des Vorbesitzers verwendet, der als Bäcker am alten Markt in Köln arbeitete.
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