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ObjektSense mit Heckgestell

Beschreibung: Sense mit Heckgestell. Der hölzerne Stiel ist teils zylindrisch, teils vierkantig im Querschnitt. Das Sensenblatt ist nicht am unteren Ende des Stiels befestigt, sondern mit Hilfe einer Schnur auf halber Höhe daran gebunden. Sechs hölzerne Zinken, die an ein Brett montiert und über Querstreben fixiert sind, befinden sich am unteren Ende des Stiels.
Kontext: Das Heckgestell der Sense sollte bei der Ernte ein Auseinanderfallen der geschnittenen Halme verhindern und ein Ablegen in Schwaden ermöglichen. Sowohl Sicheln als auch Sensen dienten zur Ernte von Getreide, Heu und Gras. Während die Sichel einhändig geführt wurde, erforderte die Sense beide Hände zum Arbeiten. Wegen ihres deutlich kürzeren Sensenblatts wurde die Sichel nur auf kleineren Feldern eingesetzt. Zudem bot sie aufgrund ihrer einhändigen Führung die Möglichkeit, mit der zweiten Hand ein gewünschtes Büschel von Halmen zu halten und abzuschneiden, also eine exaktere Arbeitsweise, während mit der Sense großflächiger aber nicht so genau geschnitten werden konnte.
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