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FotoMilchkammer mit Absauganlage

Beschreibung: Blick in die Milchkammer des ehemaligen Milchwirtschaftsbetriebs Schmitz: Der Raum verfügt über leicht abgerundete Wände mit kleinen quadratischen, hellen Fliesen. An der rückwärtigen Seite des Raumes ist eine braune Holztür mit Milchglaseinsatz zu erkennen, die nach draußen führt. Rechts von der Tür sind an Haken verschiedene Schläuche, Anschlüsse und andere Gerätschaften der Milchabsauganlage zu sehen. Auf dem Boden, der rötlich-braun gefliest ist, stehen zwei silberne Milchkannen, die an Schläuche angeschlossen sind. Im Boden ist ein Abfluss mit Gitter eingelassen. Der Vorraum zur Milchkammer, der im vorderen Bereich des Bildes zu erkennen ist, besitzt rohe, unverputzte Wände und einen grauen Betonboden. Links von der geöffneten Tür zur Milchkammer steht ein Kühlaggregat auf dem Boden. An der Wand neben und über der Tür sind weitere Schläuche und Kabel zu sehen. Vor der Türschwelle liegt eine Vogelfeder.
Kontext: Im Durchschnitt hielt die Familie 30 Milchkühe und Jungvieh. In den 1970er Jahren erfolgte der Einbau einer neuen Absauganlage mit neuen Motoren, im Zuge dessen wurde die Milchkammer in den hinteren Gebäudetrakt, an dessen Stelle zuvor ein Grünfuttersilo gestanden hatte, verlegt. Die Schläuche der Absauganlage reichten von den Melkgängen des benachbarten Kuhstalls bis in die Milchkammer. 1990 wurde die Milchviehhaltung auf dem Hof abgeschafft. Hellenthal-Udenbreth, 3. August 2016.
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