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ObjektKleidung

Beschreibung: Bei diesem traditionellen muslimischen Gewand handelt es sich vermutlich um eine halbarmige Gallabija. Der V-förmige Ausschnitt und auch die Ärmel sind mit einer Ziernaht besetzt. Im Brustbereich ist auf der linken Seite eine Tasche eingenäht. Der restliche Teil des Gewandes ist ohne weitere Verzierungen gestaltet und großzügig geschnitten.
Kontext: Das Gewand stammt aus einer Flüchtlingsunterkunft, die sich von 1991 bis 2012 in der Gemeinde Titz-Opherten befand. Ein Jahr später erfolgte die Translozierung in das LVR-Freilichtmuseum Kommern, zusammen mit der Einrichtung des letzten Bewohners, dem auch dieses Gewand gehörte, das vermutlich in Saudi-Arabien hergestellt wurde. Die traditionellen muslimischen Gewänder haben ihre Wurzeln möglicherweise in der römischen Tunika.
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