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ObjektKleiderschrank

Beschreibung: Der Schrank steht auf vier profilierten Kugelfüßen (vorne) und vier Vierkanthölzern (hinten) und besitzt einen hochrechteckigen Korpus. Der Korpus ist dreigeteilt, der mittlere Teil ist höher als die beiden Seitenteile und steht einige Zentimeter vor. Auf der Sockelzone befindet sich, abgegrenzt von einer profilierten Leiste, ein Unterteil mit drei Schubladen. Die Außenseite der Schubladen ist als Rahmen imitiert, die Füllung bildet ein Nussbaumwurzelfurnier, der Rahmen ist mit Nussbaummesserfurnier versehen. Die Abgrenzung bildet eine profilierte Nussbaumleiste. Die Schubladen sind abschließbar mit einem eisernen Einlass-Kommodenschloss. Als Beschlag dient ein brünierter Messingbeschlag mit Löwenkopfmotiv. Darüber befindet sich ein Schrankteil mit drei Türen, durch eine profilierte Leiste abgesetzt. Die Türen sind in Rahmenbauweise gefertigt und besitzen eine Füllung mit Nussbaumwurzelfurnier, an den Ecken ausgekehlt, der Rahmen ist mit Nussbaummesserfurnier versehen. In den Ecken sind Rosetten aufgesetzt. Die Türen sind abschließbar mit einem eisernen Schloss, die Beschläge bestehen aus Messing. Die Lisenen beidseitig jeder Tür besitzen ein aufgesetztes Nussbaumwurzelfurnier und schließen oben mit einem floralen Kapitell ab. Über den Türen befindet sich ein ausladendes, profiliertes Kranzgesims. Das Kranzgesims des mittleren Schrankteils ist höher als an den Seiten. Vier gedrechselte Kugeln an den Ecken sowie ein geschnitzter Aufsatz auf dem mittigen Schrankteil bekrönen den Schrank. Im Inneren befindet sich im mittigen Schrankteil eine Kleiderstange aus Holz, in den seitlichen Schrankteilen Regalbretter aus Holz sowie oben Kleiderhaken.
Kontext: Der Schrank stammt aus der Gaststätte Römer aus Wuppertal-Sandfeld. Die Gaststätte wurde 1878 noch unter dem Namen „Restauration Küpper“ eröffnet und 1996/1997 ins LVR-Freilichtmuseum Lindlar transloziert.
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