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FotoKaffeemühle

Beschreibung: Manuelle Kaffeemühle aus Holz mit Handkurbel. Die Mühle steht auf einem gefließten Boden.
Kontext: Im 20. Jahrhundert war Kaffee als Heißgetränk auch für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich geworden. Die Bohnen wurden portionsweise per Hand gemahlen. Dazu werden sie in den Vorratsbehälter der Kaffeemühlen gefüllt und durch Drehen der Kurbel von einem kegelstumpfförmigen Mahlwerk zerkleinert. Das Kaffeemehl fällt dann weiter in einen Auffangbehälter (hier eine kleine Schublade). Mit Einführung von elektrischen Kaffeemühlen um 1950 und vakuumverpacktem Kaffeemehl ab 1962 verloren die hand-betriebenen Kaffeemühlen in Privathaushalten an Bedeutung. Besitzerin aus dem Ortsteil Lich. Der Doppelort Lich-Steinstraß war der erste von vier Orten, die im Zuge der Erweiterung des Rheinischen Braunkohlereviers von der vollständigen Umsiedlung (zwischen 1981 und 1990) betroffen waren. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes im September 1977 dokumentierte eine Studierendengruppe im Auftrag des damaligen Amts für rheinische Landeskunde die dörflichen Wohn-, Sozial- und Arbeitsstrukturen. Lich-Steinstraß, 21. September 1977.
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