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FotoGewölbedecke in einem Stall

Beschreibung: Stallgebäude mit Gewölbedecke, in dem verschiedene landwirtschaftliche Geräte untergestellt sind, u. a. Traktorreifen, Eggen, Eimer aus Kunststoff, Holzbretter. Links hängt an der Wand das Blatt einer Sense. Die Wände weisen Spuren von Feuchtigkeit und Schimmel auf. Die Außenwände haben hoch in der Wand eingelassene halbkreisförmige Fenster.
Kontext: Das Stallgebäude gehörte zu einem Gut, das nicht Teil der sonst geschlossenen Siedlungsform, sondern ein Einzelhof am Rand des Ortsteils Steinstraß war. Zum Gut gehörten neben dem Wohnhaus mit Hofraum verschiedene Seitengebäude: Pferdestall, Scheune, Schweinestall und Backhaus. Zum Nebenwohnhaus mit Hofraum und Hausgarten gehörte ein Schuppen und ein Stall sowie eine weitere Scheune. Der Doppelort Lich-Steinstraß war der erste von vier Orten, die im Zuge der Erweiterung des Rheinischen Braunkohlereviers von der vollständigen Umsiedlung (zwischen 1981 und 1990) betroffen waren. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes im September 1977 dokumentierte eine Studierendengruppe im Auftrag des damaligen Amts für rheinische Landeskunde die dörflichen Wohn-, Sozial- und Arbeitsstrukturen. Lich-Steinstraß, 19. September 1977.
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