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FotoFlachsschwingen

Beschreibung: Ein Mann hält einen fertig zusammengedrehten Flachszopf in den Händen und begutachtet ihn.
Kontext: Um aus den Flachsfasern das spinnfähige Material zur Herstellung von Leinengarn zu gewinnen, muss der Flachs nach dem Riffeln ("Streffen"), Dreschen, Rösten ("Rezen") und Brechen noch geschwungen werden. Der gebrochene ("gebrechte") und in Zöpfe gedrehte Schleißflachs wird von den Männern wieder gelöst, auseinandergezupft, ausgeschüttelt und von den Frauen im Sitzen weiter bearbeitet. Dazu wird der Flachs über eine brettartige Vorrichtung mit Fuß, Schwingstock genannt, gehängt und der ganzen Länge nach mit einem dünnen scharfkantigen Brett („Schwingmesser“) geschlagen, um die vom Brechen noch verbliebenen holzigen Teile, „Grannen“ genannt, zu entfernen. Die Aufnahme entstand während der Dreharbeiten für den Film "Bäuerliche Flachskultur", Amt für Rheinische Landeskunde. Hasselbach 1977.
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