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ObjektDrillmaschine

Beschreibung: Drillmaschine auf zwei Rädern, komplett aus Eisen, mit einer Säbreite von ca. zwei Metern und ausgestattet mit zwölf Saatleitungen. Die Maschine wird über ein Getriebe an einem der Räder betrieben.
Kontext: Die Schar der Sämaschine zieht, bewegt man sie über den Acker, eine gleichmäßig tiefe Rinne in das Saatbeet. Das Särad verteilt in gleichmäßigem Abstand über eine als Särad oder Dosierrolle bezeichnete Lochscheibe einzelne Saatkörner aus dem Saatgutbehälter in die entstandene Furche. Dieser Vorgang wird Tiefenablage genannt. Die nachlaufende Druckrolle verschließt die Furche und drückt die Erde etwas an. Hierdurch versucht man, Vogelfraß zu vermindern. Die Drillmaschine stammt von dem Hof Peters. Das Wohngebäude des Hofes wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Weiler Steinscheid errichtet. Die Hofanlage Peters mit Stallungen und Scheune ist an Ort und Stelle im LVR-Freilichtmuseum Lindlar erhalten.
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