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ObjektDosenverschlussmaschine

Beschreibung: Handbetriebene Dosenverschlussmaschine mit Kurbel. Das Kurbelrad besitzt einen Ledergriff. Auf dem Maschinengehäuse befindet sich eine Herstellerplakette der "Heinrich Brauch Blechemballagenfabrik" und eine weitere Plakette mit dem Aufdruck "D.R.G.M." (= Deutsches-Reichsgebrauchsmuster).
Kontext: Die Maschine stammt aus Familienbesitz und wurde überwiegend zum Eindosen von Fleisch und Wurst benutzt. Anfang des 20. Jahrhundert verbreitete sich das Einkochen in Dosen. Zwar waren Konservendosen schon seit 1820 gebräuchlich - insbesondere das Militär benötigte gut haltbare und leicht zu transportierende Produkte. Für Privathaushalte und Landwirte wurden die Konservendosen jedoch erst nach 1880 mit der Einführung von Dosenverschlussmaschinen und Falzdosen interessant. Denn damit mussten die Deckel nicht mehr an die Dosen gelötet und später mühsam geöffnet werden. Aus Kostengründen schafften sich viele Nachbarn und Verwandte diese Dosenverschlussmaschinen gemeinsam an.
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